Grüße aus Berlin

Jochen Schlenk vor dem Bundestag

Jochen Schlenk vor dem Bundestag

Unser ehemaliges Mitglied Jochen Schlenk macht gerade ein Praktikum im Deutschen Bundestag. Wir finden, er sieht ganz schön happy aus – ob es wirklich so ist, lest ihr hier. Continue reading

Forum „Jugendbeteiligung“ am 27.9.

Wie soll Jugendbeteiligung in Ulm künftig geregelt sein? Welche Chancen und Möglichkeiten bietet der § 41a der GemO? „Wir sprechen uns für eine stärkere politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aus. Die politische Bildung der Jugendlichen in Baden-Württemberg werden wir im schulischen und außerschulischen Bereich weiter stärken“ – so steht es im Koalitionsvertrag vom 09. Mai 2016. Und darum geht es bei dieser Veranstaltung:

  • Kinder und Jugendliche sind „voll dabei“, wenn es um die Gestaltung ihrer Stadt oder Gemeinde geht! Ist das so? Oder welche Rahmenbedingungen sind dazu nötig?
  • Kinder und Jugendliche haben von ihrem Gemeinwesen Kommune oder Schule ganz konkrete Vorstellungen! Ist das so? Oder wie schafft man das Interesse und verankert es dauerhaft
  • Nach § 41 a der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg ist Beteiligung jetzt nicht mehr Kür – sondern „Pflicht“. Aber was ist möglich und was ist nötig?
  • Wie kann eine solche Beteiligung konkret aussehen?
  • In welchen Formen und Strukturen kann eine solche Beteiligung stattfinden?
  • Welche Rolle und Aufgabe haben bei der Kinder- und Jugendbeteiligung die Kommune oder/und die Schule? Ist der 8er Rat ein Modell der Zukunft?
  • Wie wirkt sich eine solche Kinder- und Jugendbeteiligung auf die Arbeit in den Gemeinderäten aus? Werden Entscheidungen mit Beteiligung schwieriger oder langsamer?

Unsere Experten sind an diesem Vormittag:

  • Herr Hannes Wezel, Stabsstelle Staatsrätin für Zivilgesellschaft/Bürgerbeteiligung
  • Herr Udo Wenzl, Referent für Jugendbeteiligung, Partizipationsberater

Impulsvorträge, Thesen und Erfahrungsberichte hören Sie von:

  • VertreterInnen des Ulmer Jugendparlamentes bzw. des Stadtjugendrings; Frau Dana Hoffmann
  • Ltd. Schulamtsdirektor Wolfgang Mäder, Staatliches Schulamt Biberach
  • Bürgermeister Bernd Mangold, Berghülen, Kreisvorsitzender des Gemeindetages BW
  • Bürgermeister Daniel Salemi, Langenau
  • Thomas Laengerer, Kreisjugendreferent, Landratsamt Alb-Donau-Kreis

Moderation: Friedhelm Werner; BM a. D. Bildungsleiter

Die Teilnahme ist kostenlos!

Jugendbeteiligung in Ulm

Bei unserer letzten öffentlichen Sitzung – der ersten mit dem neuen OB Gunter Czisch – konnten wir ein wichtiges Projekt auf den Weg bringen: Gemeinsam mit Verwaltung und Gemeinderat wollen wir die Jugendbeteiligung neu strukturieren. Nach den Sommerferien kommen die Gremien nochmals zusammen, um gemeinsam die Strukturen zu schaffen, in denen das JuPa künftig mit der Kommunalpolitik verknüpft ist. Bis dahin beraten die beteiligten Gruppen intern, wie sie sich die Zusammenarbeit vorstellen – das Jugendparlament wird darüber im Rahmen eines Workshop-Tages diskutieren (Termin folgt).

Als Hintergrund hier mal ein paar Infos und Beispiele zur Jugendbeteiligung:

Paragraphen: Seit dem 1. Dezember 2015 gilt in Baden-Württemberg der veränderte §41a der Gemeindeordnung. Er wurde im Oktober 2015 beschlossen und verpflichtet Gemeinden dazu, Kindern und Jugendlichen eine Beteiligungsmöglichkeit, bspw. ein Jugendparlament, zu bieten. Ulm ist eine der Städte, die schon lange zuvor (1993) ein Jugendparlament eingeführt haben – damals war das noch eine freiwillige Sache. Laut § 41a GemO BW sind in „Jugendangelegenheiten“ der Jugendvertretung „insbesondere (…) ein Rederecht, ein Anhörungsrecht und ein Antragsrecht vorzusehen“. Was aber sind „Jugendangelegenheiten“? Sport-, Kultur- und Schulthemen liegen irgendwie auf der Hand. Was aber ist mit Nahverkehr, Finanzen oder Bauen? Diese Frage stellt (nicht nur) uns in Ulm vor die Herausforderung, die Beteiligung des JuPa neu zu denken.

Infos mit juristischem Hintergrund findet ihr hier.
Eine sehr informative Seite rund ums Thema Jugendbeteiligung ist diese hier.

 

Herrenberg: Eine feste Gruppe wie das Ulmer JuPa gibt es nicht in allen Städten. Dort gibt es teilweise andere Ansätze der Jugendbeteiligung. Der Stadtjugendring Herrenberg (bei Stuttgart) hat vor einigen Jahren damit begonnen, regelmäßig die jungen Herrenberger nach ihrer Meinung zu fragen. Beim sogenannten Jugendforum kommen junge Leute von allen weiterführenden Schulen in Herrenberg ab Klasse 5  zusammen, bringen ihre Ideen ein, diskutieren und entwickeln konkrete Projekte. Darüber hinaus werden auch die Themen behandelt, die gerade von städtischer Seite aus aktuell und für Jugendliche relevant sind. Die erarbeiteten Projektideen werden am Ende dem Bürgermeister, Gemeinderäten, Mitgliedern der Verwaltung und Jugendarbeit vorgestellt. Nach dem Jugendforum können interessierte Jugendliche ihre Projekte mit Unterstützung des Stadtjugendrings weiter verfolgen.

Regensburg: Ganz frisch im Amt sind die 25 Jugendbeiräte in Regensburg. Dort wurde dieses Jahr zum ersten Mal eine Jugendvertretung gewählt. Laut Satzung hat “ der Jugendbeirat (…) die Aufgabe, den Stadtrat und seine Ausschüsse in Fragen, die die in Regensburg lebenden Kinder und Jugendlichen betreffen, durch Anregungen, Empfehlungen und Stellungnahmen zu beraten“. Der Jugendbeirat kann Empfehlungen und Stellungnahmen zu jugendrelevanten Themen abgeben und wird bei seinen Projekten vom Amt für kommunale Jugendarbeit unterstützt. Hilfe für den Wahlkampf und dem vorangestellt Planspiele bekamen die Regensburger von einer Kommunikations-Agentur, bezahlt aus Fördermitteln des Bundesfamilienministeriums. Die Satzung des Regensburger Jugendbeirats findet ihr hier. Schaut mal rein, ist recht interessant – und kann uns in den nächsten Wochen bestimmt mal als Spickzettel dienen…

Demokratiekonferenz Leipzig 2015

Am Mittag des 24.9.2015 starteten wir fünf Jupaler mit viel guter Laune unsere Reise nach Leipzig. Nach einer langen Fahrt, einer kurzen nächtlichen Stadtbesichtigung und einer geruhsamen Nacht ging es am nächsten Tag direkt los auf die Demokratiekonferenz. Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister begann unser Workshop „Vernetzungstreffen Jugendparlamentarier“ mit einem Ideenaustausch zwischen den verschiedenen Jugendlichen. Dabei konnten wir einige Ideen mitnehmen, die wir gerne Zuhause umsetzten möchten, wie zum Beispiel Pfandringe an die Mülleimer zu montieren, um den Sammlern ihre Tätigkeit zu erleichtern. Außerdem bearbeiteten wir in buntgemischten Gruppen verschiedene Fragen zur Arbeit im Jugendparlament. Auch hier bekamen wir interessanten Input und werden definitiv versuchen das eine oder andere auch in unser JuPa einfließen zu lassen. Nachdem wir das Abendbuffet rapide um seine Köstlichkeiten erleichtert und anregende Gespräche mit den anderen Workshoplern geführt hatten, ging es wieder ab ins Hostel, um am nächsten Tag ausgeschlafen in den zweiten Teil der Konferenz starten zu können. Diesmal wurde in fünf verschiedene Interessengruppen aufgeteilt, die beispielsweise die Themen Flucht/Asyl oder Außenwirkung behandelten. Hierbei sind einige innovative Ideen entstanden, von denen ihr in nächster Zeit bestimmt einiges zu sehen und hören bekommt. Bevor wir uns endgültig von den neu gefunden Freunden verabschieden mussten, wurden noch Fotos geschossen und Handynummern getauscht, um das zarte Band der Verknüpfung zu einem starken Tau werden zu lassen. Nachdem wir noch etwas Zeit in der schönen Altstadt verbracht hatten, waren wir auch schon wieder auf dem Weg in Richtung Heimat. Insgesamt waren es zwei sehr anregende Tage, und wir möchten uns herzlich bei den Veranstaltern der Demokratiekonferenz für die schöne Zeit bedanken.

(Verfasst durch Melina Arnold)

Unten findet ihr noch einige Bilder! 

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YouTube Kanal

Unser YouTube Kanal ist online und somit auch unser erstes Video „Gemeinsam anders“, welches auf dem Münsterplatz in Ulm stattfand. 

Vielen Dank an Thilo Endres für die Videoaufnahme. 

Jugendkonferenz

Wir laden euch herzlich zur ersten Jugendkonferenz in Ulm ein! 

Was erwartet dich?

Auf dieser Konferenz hast du die Möglichkeit deine Meinung durch das Jugendparlament an den Gemeinderat zu bringen. 

Auf der Jugendkonferenz wirst du in Gruppen (Workshops) Probleme gemeinsam besprechen und Lösungen erarbeiten. Diese werden dann in Form einer Abschluss-Präsentation den anwesenden Politikerinnen und Politikern vorgestellt. Sowohl Mitglieder des Landtags Baden-Württemberg als auch der Ulmer Stadträte kommen und werden den Präsentationen Gehör schenken. 

Wo und Wann?

Im Roxy in Ulm, am Mittwoch den 22. Juli von 10 bis 17 Uhr

 

 

jugendkonferenz

Gemeinsam anders war ein voller Erfolg

Der 10. Juli 2015 war ein langer, aber gut Tag für uns alle und hiermit ein großes Dankeschön, dass ihr alle so tatkräftig mitgeholfen habt! 

RegioTV hat unserem Projekt zudem auch eine Aufnahme gewidmet:

Zum Video