Meine Meinung: Jugendliche und Politik

Tobias kommt aus der Nähe von Biberach und macht gerade ein Praktikum beim Stadtjugendring Ulm. Wie denkt er über Jugendliche und Politik? Das erfahrt Ihr hier!

Hallo.

Mein Name ist Tobias, ich bin 17 Jahre jung und möchte euch mit diesem kleinen Text meine Meinung zum Thema Jugendliche und Politik näher bringen. Jugendliche sind nur bedingt wahlberechtigt und oft heißt es, Jugendliche seien nicht reif genug um zu wählen. Und das mag ja auch ein Stück weit stimmen. Aber deshalb gibt es ja das Jugendparlament. Im Jugendparlament finden sich Jugendliche mit politischem Engagement. Und da können die Erwachsene sagen was sie wollen, alleine schon sich freiwillig zu engagieren, spricht für die Reife der Jugendlichen, die dort zu finden sind. Ich finde die Idee eines Jugendparlaments sehr gut und auch sehr wichtig. Jugendliche sind vermutlich die, die am meisten Zeit in ihrer Stadt verbringen. Daher finde ich es sehr wichtig, dass es eine Plattform für Jugendliche und ihre Interessen gibt. Ich glaube, dass das Wort Politik in den Köpfen der meisten Jugendlichen durch einen sehr langweiligen und trockenen Eindruck geprägt ist. Aber gerade deshalb ist es umso wichtiger Jugendlichen zu zeigen, dass es Möglichkeiten gibt, sich für ihre Interessen einzusetzen, und ihnen zu zeigen dass sie tatsächlich etwas bewirken können.

Die meisten Jugendlichen haben sehr wenig Bezug zu Politik. Aber auch das kann man ändern. Ich glaube den meisten fehlt einfach dieser eine Zugangspunkt zu den verschiedenen Themen und Projekten. Unter Zugangspunkte verstehe ich zum Beispiel Projekte, bei denen gemeinsam etwas geschafft wird, ein Projekt, das die Interessen der Jugendlichen in gewisser Weise wiederspiegelt. So ein Projekt könnte man zum Beispiel umsetzen, indem man sich überlegt: Was sind denn die Interessen der Jugendlichen? Oder: Wie könnten auch die Jugendlichen selbst nicht nur ihre Interessen vertreten, sondern vielleicht auch ein Stück weit selber umsetzen?  Worauf ich persönlich auf jeden Fall Lust hätte was dieses Thema angeht, wären zum Beispiel Kunstprojekte. Ein Kunstprojekt kann einmal unglaublich Spaß machen und außerdem kann man dadurch Jugendliche dazu anregen, über gewisse Themen nachzudenken, indem man es als Ausdruck verpackt. Kunst zu viel diskutierten Themen kommt oft rüber wie eine Provokation, allerdings regt das zum Nachdenken an. Als Beispiel könnte man verschiedene Jugendgruppen oder Schulklassen zu einem Wettbewerb einladen und sie darum bitten, zu einem Thema in verschiedenen Gruppen ihre Meinung künstlerisch in Form von Cartoons oder Ähnlichem darzustellen. Nachdem die Gruppen fertig sind, könnte man die entstandenen Werke zum Beispiel in der Fußgängerzone präsentieren und mit Passanten ins Gespräch kommen. So glaube ich, könnte man viele Jugendliche auf politische Themen und Themen aus ihrer Umgebung aufmerksam machen und ihnen eine große Plattform geben, um ihre Meinung zu diskutieren.

Veröffentlicht in Unkategorisiert.